

Herbst Winter 2025
RECON am neuen Standort
Geschäftiges Treiben in den Produktionshallen und Büros, wo vor zwei Jahren noch nichts zu sehen war: Nach nur 18 Monaten Bauzeit wurde im Mai 2025 das neue RECON Betriebsgebäude seiner Bestimmung übergeben. RIEDERBAU war außen und innen führend dabei.
Auf einer Gesamtfläche von 12.000 m² hat sich der Modul- und Containerbauspezialist RECON Europe eine neue Homebase in Ebbs geschaffen. Werkstatt- und Lagerbereiche, Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume – alles befindet sich nun am selben Ort. Geplant, gebaut und eingerichtet wurde mit RIEDERBAU Design & Build | Totalunternehmen. „Wir waren nicht von Anfang an dabei“, erzählt Raphael Lindermayr, Bereichsleiter Gewerbe- und Industriebau, „aber wir konnten mit unserer Kompetenz und unserem Know-how überzeugen und das Projekt noch einmal von Beginn an aufrollen.“ In der Planungsphase hat sich das RIEDERBAU-Team gemeinsam mit RECON intensiv mit den Prozess- und Arbeitsabläufen des Modulbauers auseinandergesetzt. So waren zum Beispiel Arbeits- und Transportwege – wer oder was muss wie oft von A nach B – ein wichtiger Faktor in der Entwicklung der Gebäudelogistik. Auch mögliche zukünftige Nutzungen des Betriebsgebäudes wurden bedacht. Geplant wurden also nicht einfach neue Hallen und Büros auf einer leeren Fläche, sondern effiziente Produktionsabläufe und eine einladende Arbeitsumgebung.
„Das Ergebnis überzeugt!“, bestätigt RECON-Geschäftsführer René Wurzer. „Sich insbesondere für den Planungsprozess ausreichend Zeit zu nehmen, hat sich eindeutig gelohnt.“
Im Prozessmodell Design & Build übernimmt RIEDERBAU sehr viele Abstimmungen, die für einen Baubescheid nötig sind. „Bei so großen Projekten ist es immer eine Herausforderung, alles und alle im Blick zu haben. Die berechtigten Interessen von Gemeinde, Behörden, Grundstückseigentümern, Anrainer*innen und Auftraggeber können durchaus im Widerspruch zueinanderstehen: Wir sind stolz darauf, dass wir für RECON schließlich alle Fragen lösen konnten“, zeigt sich Projektleiter Christian Erharter zufrieden.
Die Halle ist im Paneelbau, der Bürotrakt in Hybridbauweise mit einer an das RIEDERBAU-Holzbausystem angelehnten Holzriegelfassade ausgeführt. „Diese Fassade hat Freisinger Holzbau errichtet. Da Freisinger ein Nachbar von RECON ist, können die Arbeiter ihr schönes Werk nun täglich selber bewundern“, gibt Erharter das Lob für die gelungene Arbeit weiter. Die Zusammenarbeit mit den Sub- und Partnerfirmen habe auf dieser Baustelle generell einwandfrei geklappt, betont der Projektleiter die starke Leistung aller Beteiligten. Auch René Wurzer verweist auf die partnerschaftliche Kooperation mit Jochen Hörl (örtliche Bauaufsicht), RIEDERBAU sowie den beteiligten Partnerfirmen: „Auf der Baustelle herrschte immer eine gute Stimmung!“

"Unsere Freude über das neue Betriebsgebäude ist groß. Nach jahrelanger Aufteilung auf mehrere Büros nun alle unter einem Dach zu haben, ist nicht nur eine Erleichterung in den Arbeitsabläufen, sondern der Beginn eines ganz neuen Teamspirits!"
Veli und René Wurzer,
RECON Geschäftsführung
RIEDERBAU wurde von RECON auch mit der Innenarchitektur beauftragt. Die Gestalterinnen Carina Solderer und Alexandra Seliger entwickelten mit der Bauherrin und dem Bauherrn die Räume: „Für und mit Veli und René Wurzer das Raumgefühl zu entwickeln, war eine schöne Aufgabe, da beide interessiert, geduldig und entscheidungsfreudig waren“, erzählt Alexandra Seliger. Es galt, den Entwurfsplan mit Leben zu füllen. Dabei entstand ein Raum-in-Raum-Konzept für den Bürotrakt: „Der Kunde wünschte sich eine offene Gestaltung. Gleichzeitig müssen konzentriertes Arbeiten und ungestörtes Sprechen oder Telefonieren möglich sein. Lounges einerseits, Besprechungszellen andererseits unterbrechen die Schreibtischreihen und sorgen für Begegnung und Rückzug gleichermaßen.“ Die gerundeten Glaswände der Besprechungsboxen und die Flächendefinition für die Lounges bilden die konische Gebäudeform nach. „Man muss nicht immer alles eckig machen“, meint Seliger. „Im Runden können die Gedanken rollen.“
Die Gedanken rollen, die Hallenkräne heben und die Papageien fliegen – nämlich auf einer Fliese im 3. Stock. Das oberste Geschoß hat das Thema „Dschungel“. In der Bar beobachtet ein Löwe das Treiben der Mitarbeiter*innen, denen hier ein einladender Raum für Erholung und lockere After-Work-Begegnungen zur Verfügung steht. „Wir legen großen Wert auf ein gutes Miteinander im Team. Unsere Lounge ist dafür der perfekte Treffpunkt – egal, ob zum Mittagessen, für ein großes Teammeeting oder ein gemütliches Beisammensein nach Feierabend“, betonen Veli und René Wurzer. Die Bar, zu der auch eine große, regensichere Terrasse gehört, steht einer professionellen Gastronomie in nichts nach. Auch die anderen Geschoße, in denen „Industrial Chic, Pop-Art und florale Klassik“ realisiert sind, verfügen über je eigene Teeküchen. „Das Gebäude macht die Unternehmenskultur sichtbar“, erläutert Alexandra Seliger das Gestaltungskonzept. „Es ist offen und zukunftsgewandt, mit architektonischer Klarheit und menschlicher Wärme.“

"Das Gebäude macht die Unternehmenskultur sichtbar. Es ist offen und zukunftsgewandt."
Alexandra Seliger,
RIEDERBAU Architektur
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